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Was Sie über den Umgang mit ihrem Tier nach einer Narkose wissen sollten: In Tierarztpraxen gehört es heutzutage zum normalen Standard, Tiere zur Kastration oder für andere Operationen in Narkose zu legen. Doch nicht jedes Tier verträgt eine Narkose gleich gut. So sind zum Beispiel alte Tiere oder sehr kranke Tiere häufig kreislaufschwach. Welpen brauchen weniger Narkotikum als erwachsene Tiere. Darum ist es wichtig, dass Sie ihr Tier zunächst in Ruhe ausschlafen lassen. In der Aufwachphase sollten Sie dann normales von alarmierendem Verhalten unterscheiden können, um sich im zweiten Falle umgehend mit Ihrem Tierarzt in Verbindung zu setzen. Legen Sie das noch schlafende Tier in einen abgedunkelten Raum auf eine weiche, warme Decke zu ebener Erde. Besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, ob es nötig ist, das Tier mit Rotlicht zu wärmen. Geben Sie dem Tier am Narkosetag nichts zu fressen, denn viele Tiere sind noch benommen, und es besteht die Gefahr, dass sie erbrechen. Wasser sollte zur freien Verfügung stehen. Das Tier sollte nicht an der Operationswunde lecken oder kratzen. Ein Halskragen und ein T-Shirt sind hier hilfreich. In der Aufwachphase kommt es vor, dass ein Tier wie betrunken torkelt oder leicht zittert. Dies sollte jedoch nach wenigen Stunden vergangen sein. Appetit und Stuhlgang können 1-2 Tage auf sich warten lassen. Auch die Operationswunde bereitet in dieser Zeit noch Schmerzen. Bei den folgenden Alarmsignalen sollten Sie jedoch sofort ihren Tierarzt anrufen:
(mt, 5/2001)
Quelle: Frank Lausberg, "Erste Hilfe für den Hund", Kosmos-Verlag 1999 |
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