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Kaninchen
sind anders als Hund und Katze.
Über Kaninchen
und deren Verhalten schreibt Frau Dr. Anne Mc Bride, Verhaltenstherapeutin,
in Ihrem u.g. Buch.
Hier einige Auszüge:
Kaninchen sind
- Beutetiere
- Pflanzenfresser
- Pseudo-Koprophagen
(Sie fressen ihren eigenen Kot)
- nachtaktiv
- sozial
- leben
im Untergrund
Hauptaufgaben
sind
- Fressen
- Aufpassen,
dass man nicht gefressen wird
- Sich
vermehren
Soziale
Strukturen
Kaninchen bilden feste Gruppen aus 2 bis 14 Tieren. Das Leben dieser Gruppe
findet im Bau und um den Bau herum statt. Lediglich die Männchen verlassen
diese Gruppen und bilden ausserhalb der Wurfsaison "Männergruppen".Kaninchen
tauchen kurz vor Sonnenuntergang aus ihrem Bau auf und verschwinden kurz
nach Sonnenuntergang wieder darin. Die Hauptaktivität ist Fressen. Tagsüber
im Bau nehmen die Tiere ihren weichen Kot wieder auf, um Nährstoffe, Bakterien
und Enzyme besser auszunutzen.
Mutterliebe (?)
Kaninchen werfen das ganze Jahr über. Im Frühjahr gibt
es einen saisonalen Höhepunkt. Die meisten Weibchen werden mit der ersten
Hitze tragend. Sie bauen dann ein Nest und werfen nach 30 Tagen. Nach
der Geburt verlässt die Mutter das Nest und verschliesst den Eingang.
Jetzt kommt sie täglich einmal, um ihre Jungen für 3 Minuten zu säugen.
Ansonsten verbringt sie keine Zeit in der Nähe des Nestes. Nach 18 Tagen
verlassen die Jungen erstmalig den Bau und fressen oberhalb der Erde.
Die Mutter kommt weiterhin einmal täglich zum Säugen vorbei bis diese
ca. einen Monat alt sind. Danach werden sie auf sich selbst gestellt.
Kaninchen
zuhause:
Futter: Die Zähne der Kaninchen wachsen ständig
und sind auf Schneiden und Mahlen spezialisiert. Aus diesem Grund füttert
man zum Beispiel Heu, Grünfutter, Möhren in Scheiben, damit sich das Kaninchen
den ganzen Tag mit Fressen beschäftigen kann. Bei einer Futterumstellung
muß langsam gewechselt werden, damit es nicht zu Durchfall kommt.
Käfighaltung: Kaninchen sind soziale Tiere und können
in Gruppen gehalten werden. Achten Sie jedoch darauf, dass die Tiere genügend
Auslauf und frische Luft bekommen. Wichtig ist auch, dass sich die Tiere
einzeln absondern können.
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Hundekot
auf Berlins Strassen
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