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Wußten
Sie, daß Schokolade für Ihren Hund giftig ist?
Vergiftungen
von Haustieren kommen auf verschiedene Weisen zustande, die häufigste
Art ist jedoch das Fressen von für den Menschen "harmlose" Nahrungsmittel,
Medikamente, Gifte und Pflanzen oder durch Kontakt mit giftigen Tieren.
Wie kann
ich die Vergiftung von Haustieren vermeiden?
Tiere sind
keine "kleinen Menschen" und reagieren anders als der Mensch auf verschiedene
Substanzen. Wußten Sie, daß Schokolade für Ihren Hund giftig ist? Sie
enthält einen Wirkstoff aus der Familie der Methylxanthine, welcher dem
Koffein verwandt ist. Die Folgen bei übermäßigem Genuß sind Euphorie,
Herzjagen bis hin zum Tode. Bei einigen Tieren kann es auch zu paradoxen
Erscheinungen, wie Mattigkeit, Furcht oder Depression kommen.
Füttern
Sie Ihr Haustier nie mit verdorbenen Lebensmitteln, es kann dadurch
zu Lebensmittelvergiftungen wie z. B. Botulismus und Salmonellose kommen.
Die verursachenden Bakterien produzieren Gifte, die Lähmung hervorrufen
können, auch in der Atemmuskulatur. Die Vermeidung von Vergiftungen ist
nicht schwer und Sie retten unter Umständen Ihrem Hausgenossen damit das
Leben!
- Bewahren
Sie alle Haushaltsreiniger, Insektensprays und Düngemittel immer für
Tiere unzulänglich auf. Werfen Sie die leeren Behältnisse so weg, daß
Ihr Tier nicht mehr an sie heran kommt.
- Benzin,
Reinigungslösungen und Gefrierschutzmittel sind giftig. Gefrierschutzmittel
sind besonders gefährlich, weil sie süß schmecken und bereits kleine
Mengen tödlich sind.
- Oft fressen
Haustiere Tabletten, die auf den Boden gefallen sind. Heben Sie deshalb
immer gleich alle heruntergefallenen Tabletten auf. Erlauben Sie Ihrem
Haustier nicht, mit Tabletten zu spielen. Die meisten Schmerzmittel
wie zum Beispiel Aspirin oder Ibuprofen können für Katzen tödlich und
für Hunde sehr schädlich sein, da diesen Tieren die für eine Verstoffwechslung
nötigen Enzyme in der Leber fehlen oder nur in geringer Form vorhanden
sind. Setzen Sie sich immer mit Ihrem Tierarzt in Verbindung, bevor
Sie Ihrem Tier Medikamente gegen Schmerzen geben wollen.
- Machen
Sie sich kundig, welche Pflanzen Sie in Ihrer Wohnung haben. Entfernen
alle giftigen Pflanzen oder stellen Sie sie an einem sicheren Ort unter.
- Floh-
und Zeckenshampoos, -halsbänder oder -puder enthalten Insektizide und
sollten deshalb vorsichtig eingesetzt werden. Diese Mittel wirken auf
das zentrale Nervensystem, wenn Ihnen Ihr Tier während der Anwendung
verwirrt vorkommt, oder sich nicht wie gewohnt verhält, setzen Sie das
Mittel sofort ab. Spülen Sie Ihr Tier gründlich mit klarem Wasser ab
und rufen Sie sofort Ihren Tierarzt an.
- Viele
Ratten- und Mäuseköder riechen und schmecken auch Ihrem Haustier gut.
Bewahren Sie diese Produkte immer so auf, daß Ihre Haustiere nicht an
sie herankommen.
- Haustiere
knabbern gern an allen möglichen Dingen. Geben Ihrem Tiere sichere,
ungiftige Tierspielsachen, auf dem es herumkauen und womit es spielen
kann.
- Erlauben
Sie Ihrem Tier nie, Alkohol zu saufen.
Was tun?
Für den Fall,
daß Sie eine Pflanzenvergiftung bei Ihrem Haustier vermuten:
- Entfernen
Sie alle Pflanzenreste, die im Maul verblieben sind. Versuchen Sie,
das Maul mit einem feinen Wasserstrahl auszuspülen, damit das Tier nicht
versehentlich Wasser in die Lungen bekommt! Versuchen Sie, dem Tier
ein Glas voll Wasser zu geben.
- Suchen
Sie nach Veränderungen der Haut um das Maul, die Augen oder an den Pfoten.
Dies könnten Schwellungen, Rötungen oder Bläschen sein.
- Beobachten
Sie, ob Ihr Tier vermehrt schaumig speichelt.
- Identifizieren
Sie die Pflanze, die Ihr Tier gefressen hat.
- Rufen
Sie sofort Ihren Tierarzt oder ein Vergiftungs-informationszentrum an.
- Nehmen
Sie immer die verdächtige Pflanze oder deren Reste mit, wenn Sie zum
Tierarzt oder Vergiftungsinformationszentrum fahren.
- VERSUCHEN
SIE NIE, IHR TIER ZUM ERBRECHEN ZU BRINGEN, IN DEM SIE IHM IHREN FINGER
IN DEN HALS STECKEN!!!! Lösen Sie 3 Teelöffel Salz in einer
halben Tasse warmem Wasser auf, und geben Sie je nach Größe des Tieres
2-4 Teelöffel ins Maul ein. Achtung!!!!! Verbrechen nur auslösen,
wenn Ihr Tier bei Bewußtsein ist. Es besteht sonst Erstickungsgefahr!
Tiere
und Pflanzen
Da viele
Hauspflanzen für Ihr Haustier gefährlich sind, wenn es damit spielt oder
von diesen frißt, ist es wichtig, daß Sie sich mit dem Pflanzen in Ihrer
Umgebung vertraut machen, damit Sie im Notfall schnell den Pflanzennamen
angeben können. Unter den für Haustiere sehr giftigen Pflanzen sind z.
B.: Apfelbäume, Aprikosenbäume, Azaleen, Nelken, Jasmin, Englischer Efeu,
Geranien, Oleander, Kartoffelpflanzen und viele mehr.
Tiere
und Medikamente
Tiere reagieren
auf Medikamente, wie bereits oben erwähnt, anders als Menschen. Medikamente
mengenmäßig auf das Körpergewicht eines Tieres zu reduzieren, ist meist
therapeutisch nutzlos und könnte sogar zum Tode führen. Sprechen Sie immer
mit einem Tierarzt über jede Medikamentengabe. Einige gefährliche Stoffe
wollen wir weiter unten aufführen :
- Schmerzmittel
Aspirin, Spalt und viele andere frei verkäufliche Schmerzmittel sind
für Tiere sehr gefährlich. Katzen sollten keine Medikamente, die Acetylsalicylsäure,
Phenylbutazon, Ibuprofen, Naproxen enthalten, bekommen. Bei Hunden ist
Naproxen gefährlich, Ibuprofen kann zu Magenblutungen und Erbrechen
führen. Hunde können aber geringe Mengen Aspirin bekommen, meist auf
zwei oder mehr Gaben täglich verteilt. Es ist sehr wichtig, daß Sie
die Gabe von Medikamenten mit Ihrem Tierarzt besprechen und dieser Sie
über Sicherheit, Menge, Dauer und Gabe des Medikaments berät. Katzen
reagieren auch sehr empfindlich auf Medikamente, die Morphine, Kodein
oder ähnliche Substanzen enthalten. Diese Stoffe erregen Katzen sehr
stark und können so auch zum Tod führen.
- Antibiotika
Geben Sie Ihrem Tier keine Antibiotika, die für einen Menschen oder
ein anderes Tier verschrieben wurden. Viele Antibiotika werden nur für
bestimmte Infektionskrankheiten oder -erreger verschrieben und sind
bei anderen Infektionen völlig nutzlos. Oberflächen-Antibiotika, wie
z. B. Bacitracin oder Neomycin können bei Schnittwunden oder Kratzern
aufgetragen werden. Die Wunde sollte aber ständig überprüft werden,
ob sich Schwellungen, Rötungen oder Eiter während der Heilung bilden.
Sollte dies der Fall sein, suchen Sie so schnell wie möglich Ihren Tierarzt
auf und bitten Sie diesen um Rat. Bißwunden und Punktionen bedürfen
einer besonderen Behandlung und werden am besten vom Tierarzt versorgt.
(as, 5/2001)
Quellen:
http://www.pharmacy.arizona.edu/centers/poisoncenter/pets/pets.html
http://www.styriavet.at/erste-hilfe/vergiftungen.html
http://www.members.aon.at/gesundheitsinfo/o-schokolade.html
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Hundekot
auf Berlins Strassen
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