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Immunbedingte
Erkrankungen des Blutes:
Die im Blut vorkommenden Zellen sind die ·
Die nichtzellulären
Blutbestandteile sind Wasser, gelöste Salze, Eiweißmoleküle,
Zucker und proteingebundene Fette. Der prozentuale Anteil der roten Blutkörperchen
an der Gesamtblutmenge wird als Hämatokritwert bezeichnet
und beträgt normalerweise 40-55%. Die diskusförmig abgeflachten
Erythrozyten sind mit dem Farbstoff Hämoglobin angefüllt und
für den Sauerstofftransport notwendig. Ein Mangel an Erythrozyten
wird als Anämie bezeichnet. Bei einem Abfall des Hämatokritwertes
unter 15% können durch Sauerstoffmangel lebensbedrohliche Organschädigungen
entstehen. Die roten Blutkörperchen werden im Knochenmark gebildet
und leben ca. 120 Tage. Spezielle Freßzellen, die v.a. in Milz und
Leber sitzen, entfernen permanent alle geschädigten oder gealterten
Blutzellen. Blutungen, Knochenmarkserkrankungen
oder ein beschleunigter Abbau geschädigter oder veränderter
Erythrozyten (Hämolyse) können zu einer Anämie führen.
Die Blutplättchen (Thrombozyten) sind die kleinsten Blutzellen. Sie
sind im Stande, kleine Gefäßwanddefekte abzudichten und setzen
bei Gefäßverletzungen die Blutgerinnung in Gang. Normalerweise
haben Hunde 200.000-500.000 Blutplättchen pro µl Blut. Eine
verringerte Thrombozytenzahl wird als Thrombozytopenie bezeichnet. Bei
weniger als 50.000 Blutplättchen pro µl Blut kann es zu schweren
Blutungen kommen, welche wiederum eine Anämie bedingen können.
s. auch: Das Krankheitsbild der Immunhämolytischen Anämie Das Krankheitsbild der Immunbedingten Thrombozytopenie Dr.
B. Kohn, K. Heise, 2001
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Dieser
Service wird bereitgestellt von: last modified: 28.08.2001 | |||||